Indianer

Wenn
Du Dein Herz nicht
hart werden lässt, wenn Du
Deinen Mitmenschen kleine
Freundlichkeiten erweist,
werden sie Dir mit Zuneigung
antworten. Sie werden Dir
freundliche Gedanken schenken.
Je mehr Menschen Du
hilfst, desto mehr dieser
guten Gedanken werden auf
Dich gerichtet sein. Dass mehr
Menschen Dir wohlgesinnt sind,
ist mehr Wert als Reichtum.


Wie kann ich Dir meine Liebe erklären?
Stärker
als der Adler,
sanfter als die Taube,
geduldiger als der Baum,
der in der Sonne steht und in
den Wind flüstert: Du bist der eine!
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Du bist die Seele meines Geistes.
Wir sind ein Herz und eine Seele.
Zusammen fliegen wir mit den Adlern, tanzen mit dem Wind, rennen mit den Wölfen.
Wir teilen unsere Hoffnungen, unsere Träume, unsere Tränen und Ängste.
Du bist der Atem den ich atme. Du bist meine Vergangenheit, meine Zukunft, mein Leben.

Wenn
Du mich brauchst, dann
flüstere meinen Namen mit
Deinem Herzen.
Ich werde da sein..... Ich liebe Dich für immer.
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Trenne Dich nie von Deinen Illusionen und Träumen.
Wenn Sie verschwunden sind, wirst Du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.

Viele Menschen hinterlassen
Spuren.
Nur wenige hinterlassen Eindrücke!
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Ihre Herkunft
Die Vorfahren der Indianer
kamen während der Eiszeiten vor mindestens 35 000 Jahren über die Behringstraße
nach Nordamerika. Sie breiteten sich im Lauf der Jahrtausende über den
Kontinent aus. Es entwickelten sich eigenständige Kulturgruppen: Halbnomadische
Jägerstämme lebten im Norden und äußersten Osten Kanadas. Die Irokesen und
Huronen der Waldlandkultur in der Region um den St. Lawrence waren dagegen seßhaft
und bauten Mais, Bohnen und Tabak an. Die Stämme der Plains-Kultur in den Prärien
des Westens folgten den großen den Büffelherden, während das reiche
Nahrungsangebot an der Westküste den dortigen Stämmen genügend Muße ließ,
sich zu kunstfertigen Holzschnitzern zu entwickeln. Die Vorfahren der heutigen
Inuit besiedelten von Alaska aus erst vor etwa 1000 Jahren die kanadische
Arktis.
Die ersten Jahrzehnte im Kontakt mit den Weißen verliefen für die kanadischen
Ureinwohner nicht ganz so traumatisch wie für ihre Brüder in den USA. Die
Pelzhändler waren auf die Hilfe der Indianer angewiesen und griffen nur
begrenzt in ihre Lebensweise ein. Allerdings dezimierten aus Europa
eingeschleppte Krankheiten die Stämme. Erst mit der Besiedelung des Westens im
19.Jahrhundert wurden die Indianer in Reservate abgedrängt. Nach Verbesserungen
in der Gesundheitsversorgung leben heute rund 580 000 Indianer und 50 000 Inuit
in Kanada.
In der Verfassung von 1982 wurden ihre Rechte als ursprüngliche Besitzer des
Kontinents anerkannt. Dies und das erstarkte Selbstbewußtsein der Ureinwohner
haben dazu geführt, daß derzeit zahlreiche Stämme im Norden und Westen Landrückgaben
und Selbstverwaltung fordern.
Den spektakulärsten Erfolg erzielten dabei die Inuit:
Im Jahr 1999 erhielten sie im hohen Norden Kanadas ihr eigenes Territorium. Es
heißt Nunavut (Unser Land).

Indianer Kanadas
Woodland Indians
Die Woodland Indians bevölkerten den Osten Kanadas, dessen Klima von langen harten Wintern und kurzen heißen Sommern geprägt ist. Im Gebiet der heutigen Provinzen Newfoundland, Nova Scotia, New Brunswick, Prince Edward Island, Québec und in Teilen von Ontario lebten die Algonquin, Cree, Malecite, Micmac, Montagnais, Naskapi, Ojibway und die ausgestorbenen Beothuk. Moschusochsen, Wild, Bären, Biber und Karibou, Geflügel und Fisch dienten ihnen zur Nahrung. Aus den Tierknochen und Fellen fertigten sie Kleidung und Werkzeuge. Weil sie den saisonbedingten Wanderzügen der Tiere folgten, errichteten die Woodland Indians keine Siedlungen sondern schlugen ihre Wigwams in dem jeweiligen Jagdrevier auf.
Iroquoian Indians
Die Iroquoian Indians besiedelten den Süden des heutigen Ontario und waren in neun Haupt-Clans unterteilt: Die Cayuga, Erie, Huron, Mohawk, Neutral, Oneida, Onondaga, Tobacco Nation (auch Petun genannt) und die Seneca. Das milde Klima und das fruchtbare Land, in dem sie lebten, erlaubten ihnen Ackerbau zu kultivieren und in festen Siedlungen zu wohnen, die aus Longhouses bestanden. Longhouses waren große Holzhäuser, in denen jeweils mehrere Familien lebten. Die Häuser waren aus Stämmen gebaut und mit Baumrinde abgedichtet. Ein traditionelles Longhouse war zehn Meter breit, 25 Meter lang und zehn Meter hoch. Die Iroquoian Indians waren nicht nur als hervorragende Bauern bekannt, sondern entwickelten auch frühe Formen einer demokratischen Verwaltung.

Plains Indians
Die Plains Indians lebten in den weiten Prärien und Ebenen des heutigen Manitoba, Saskatchewan und Alberta, durch die große Büffel- und Antilopenherden zogen. Vor allem die Büffel waren für die Assiniboine, Blackfoot, Blood, Gros Ventre, Piegan, Plains Cree, Sarcee und Sioux lebenswichtig, denn sie lieferten ihnen nicht nur die Nahrung, sondern auch Haut, Fell und Knochen für Kleidung, Werkzeug und ihre Zelte, die Tipis. Tipis bestanden aus Stämmen, die von Büffelhaut bedeckt waren. Die Wanderungen der großen Herden machten die Plains Indians zu nomadisierenden Stämmen. Bevor es Pferde gab, zogen Hunde die Tipis und andere Habe von einem zum nächsten Lagerplatz. Als Pferde in Kanada heimisch wurden (etwa um 1730), wurden die Plains Indians schnell zu exzellenten Reitern.
Plateau-Indians
Die Plateau Indians lebten im Innenland des heutigen British Columbia, das im Süden karg war, und in dessen Mitte und Norden sich die Rocky Mountains mit den ausgedehnten Wäldern erstreckten. Die Plateau Indians hatten sechs Haupt-Clans: Die Lake Indians, Lillooet, Okanagan, Interior Salish, Shuswap und Thompson. Hauptnahrungsmittel dieser Stämme war der Lachs. Wurzeln und Beeren vervollständigten ihre Ernährung. Die Plateau Indians lebten in Höhlensiedlungen, Tipis und Lean-Tos, Zelten aus Pfählen und Rinde mit einem geneigten Plateaudach aus Büffelhaut.
Pacific
Coast Indians (West Coast Indians)
Die Pacific Coast Indians lebten im milden Klima der Regenwälder an der Westküste des heutigen British-Columbia. Ihre Haupt-Clans waren die Tsimshian, Gitskan, Skeena, Haida, Kwagiulth, Nootka und Coast Salish. Die West Coast Indians besiedelten ebenfalls die dem Festland vorgelagerten Inseln Queen Charlotte Islands und Vancouver Island. Auch hier erlaubte das milde Klima und die leichte Nahrungsbeschaffung feste Siedlungen, vergleichbar denen der Iroquoian Indians im Süden Ontarios. Die Portale der Longhouses stützten kunstvoll geschnitzte Wappen-Pfähle (totem poles).
Die Indians der Mackenzie- und Yukon River Basins
In den Tälern des Mackenzie- und des Yukon-River lebten zwölf Haupt-Clans: die Chipewyan, Beaver, Slave (Slaveys), Yellowknife, Dogrib, Hare, Kutchin, Han, Tutchone, Kaska, Mountain und die Sekani. Auch diese Stämme waren wegen der Herdenwanderungen der Tiere auf eine nomadisierende Lebensführung angewiesen. Das Gebiet, das die Indians der Mackenzie- und Yukon River Basins besiedelte, machte zwar ein Viertel des ganzen Landes aus, jedoch gab es dort nicht so einen reichen Tierbestand wie im Süden. In den Weiten der ungeschützten Tundra herrschten lange, harte Winter und zwangen die Stämme zu einem harten Kampf mit der Natur.

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Berühmte Indianer
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BIG
FOOT |
CHIEF
JOSEPH |
GERONIMO
|
SITTING
BULL |

Sprache der Indianer
An
der Sprache der Indianer läßt sich einiges über dieses Volk sagen. Nämlich
zunächst einmal, das es eigentlich gar kein einheitliches Volk ist. Nach der
Besiedlung des Kontinents bildeten sich im Laufe der Zeit größere Stämme
heraus. Zu der Zeit, als Kolumbus Amerika entdeckte, gab es etwa eine Million
Indianer. Da diese allerdings weit verstreut lebten, spricht man von keinem
einheitlichen Volk. Die etwa 500 Stämme, die sich bis dahin entwickelt hatten,
teilten sich nochmals in Sippen und Familien. Die Stämme konnten mehrere
tausend Mann umfassen aber auch nur aus ein paar Dutzend Menschen bestehen.
Viele Stämme hatten eine eigene Sprache entwickelt. Dadurch wurde die Verständigung
unter Angehörigen verschiedener Stämme zum Problem. Um diesem Mißstand
abzuhelfen wurde eine Zeichensprache entwickelt. Denn obwohl einige Sprachen
untereinander verwandt waren, kann man zu Zeiten Kolumbus' von gut zweihundert
Sprachen auf dem nordamerikanischen Kontinent sprechen.
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Glaube
Bei den meisten nordamerikanischen Indianern war der Glaube an übernatürliche Kräfte stark ausgeprägt. Hinter jeder Naturerscheinung - ob es der Wind, der Regen, oder Blitz und Donner war - sahen sie eine höhere Macht in Form von Geistern. Die Indianer glaubten, das alle Dinge - ob es Lebewesen oder unbelebte Dinge waren - eine Seele hatten. Jeder Indianer hatte das Ziel, einen persönlichen Schutzgeist zu finden, der ihm bei der Jagd, im Kampf, aber auch für seine Gesundheit und für sein Ansehen bei Seite stand. Auf der Suche nach diesem Schutzgeist, zog sich der Indianer für mehrere Tage in die Einsamkeit zurück, in der Hoffnung, ihn in einem Traum zu finden.
Während dieser Zeit nahm er keine Nahrung zu sich, da man glaubte, dass sich die Wahr- nehmung während des Traums dadurch verbessert. Der Geist konnte dann in jeder Form in Erscheinung treten. So konnte z. B. eine Adler, ein Hund, aber auch irgendein Gegen- stand zum Schutzgeist werden, wenn der Indianer sie im richtigen Augenblick sah. Durch den Geist erfuhr er auch, welche Dinge ihn in seinem Leben Glück bringen. Diese Dinge (Stein, Feder, Halsband etc.) sammelte der Indianer dann schließlich, und stellte daraus seinen persönlichen Medizinbeutel zusammen, den er dann ständig wie ein Talisman bei sich trug.
Spirits
Für die Indianer sind Natur und spirituelle Energie untrennbar verbunden: Der Geist ist allen Dingen innewohnend, und alle Dinge sind Teil der Natur. Die Erde ist das Zentrum dieser Vorstellung. Sie ist der Ursprung eines ewigen Kreislaufs von Zeugung, Tod und Regeneration, den alle dinge zu durchlaufen haben.
In
den indianischen Traditionen ist alles vom Schöpfer Erschaffene beseelt, egal,
ob es belebt oder unbelebt ist. Alle Dinge stehen daher miteinander in
Verbindung und gelten als heilig. Die Beziehungen zwischen den Menschen, Mutter
Erde, den Tieren und den Vorfahren sind genau festgelegt. Die Erde sorgt für
die "Zweibeiner" -die Menschen- ebenso wie für alle anderen
Kreaturen. Von den Menschen wird folglich erwartet, daß sie die Erde mit
Respekt behandeln. Viele "Vierbeiner" -die Tiere- opfern sich
bereitwillig als Nahrung und Kleidung der Menschen und müssen daher geachtet
werden. Die in den Gefilden der Geister weilenden Vorfahren schenkten den jetzt
Lebenden das Leben, und auch sie sind dafür zu achten. Schließlich müssen die
Menschen ihre Verwandten respektieren und füreinander sorgen, um überleben zu
können.
Dieses komplexe System gegenseitiger Achtung drückt sich nicht nur im täglichen
Leben, sondern auch in den Ritualen und Zeremonien aus. In jedem traditionellen
Ritus und in jeder Zeremonie wird jener Geist verehrt, der alle Dinge auf Erden
vereint und ihre heilige Verbindung bekräftigt.
Einige Völker betrachten die Kräfte, die unsere Welt formen, als eigenständige Wesen, die in Form natürlicher Phänomene wie des Windes oder des Wassers, des Getreides oder eines Tieres in Erscheinung treten. Diese Wesen sind wie Verwandte, und die Rechte und Pflichten, die sich aus dieser Verbindung ergeben, strukturieren das gemeinsame Leben. Andere Völker sehen in den kosmischen Mächten formlose, mystische Energien. Beispiele sind der Manitu bei den Algonkin, Wakan bei den Lakota und Sila bei den Baffin-Bay-Inuit.
Das Powwow
Der Ausdruck "Powwow" leitet sich vermutlich von dem Algonkin-Wort Pauau ab, das eine Versammlung bezeichnet.
Die Indianer meinen mit Powwow eine große, traditionelle Versammlung eines oder mehrere Stämme, die von Gesang, Tanz, Geschenken und Ehrungen begleitet wird.
Meist folgen Kriegstänze und andere Tänze wie Rund-, Gras- und Hasentänze. Viele sind ausdrücklich für alle Stämme gedacht.
Bei einem Powwow ist das Zusammensein ebenso wichtig wie der Tanz. Es ist eine Gelegenheit für die Indianer vieler verschiedener Stämme, alte Freundschaften zu erneuern und ein gemeinsames Festmahl abzuhalten, bei dem traditionelle Speisen wie Bison, Wildbret, Getreide (Mais), Eintopf und gebratenes Brot serviert werden. Üblicherweise trifft man sich auch zum Beten und hält politische Ansprachen.

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